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Fallstudie über die Markierung von Autositzkomponenten
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Kongsberg Automotive, mit Sitz in Burton-on-Trent, gehört zur Abteilung "SEAT COMFORT" der norwegischen Gesellschaft Kongsberg Automotive AS. Ihre Schwesterabteilungen stellen Kopfstützen, Schalthebel und Komponenten für LKW-Radaufhängungen her. Die Unternehmung in Burton ging 2002 in Betrieb und beschäftigt auf seinen knapp 4 650 m² derzeit 250 Angestellte. Der Betrieb ist in speziellen Produktionszellen organisiert, die sich jeweils einer Art von Werkstücken widmet.
Die Angebotspalette umfasst Sitzheizungen und pneumatische Konfigurationssysteme, die in luxuriöse Autos der gehobeneren Preisklassen von vornehmlich europäischen Herstellern eingebaut werden. Kongsberg entwickelt seine Technologie also für führende Autositzhersteller und fungiert für diese als Unter-Zulieferer.
Die von der Technifor Markiermaschine TD410 markierten Magnetventile sind Schlüsselkomponenten eines Systems, das außerdem eine elektrische Pumpe und ein oder mehrere aufblasbare Luftzellen enthält. Früher wurde diese Art von System hauptsächlich für variable Lendenstützen verwandt, jedoch wird sie nun zunehmend dazu genutzt, Fahrer und Mitfahrern die Möglichkeit zu verleihen, ihren Sitz durch aufblasbare Nackenrollen und ideale Unterstützung der Seitenlehnen individuell anzupassen und für das Massageprogramm den Luftstrom in die Kissen zu regulieren.
Chris Cutts, Kongsbergs Design- und Entwicklungsleiter erzählt: "Unsere pneumatische Technologie ermöglicht es Autositz-Herstellern, den Erstausstattern intelligente Sitzsysteme zu liefern. Dies verlangt dem Montierprozess jedoch auch einiges ab. Die Qualität und Zuverlässigkeit unserer Systeme ist entscheidend, ebenso wie die Kompetenz der Sitzhersteller, die richtige Komponente für ihre jeweilige Anwendung zu bestimmen.
Um die Nachfrage auf dem Markt zu befriedigen, muss ein Autositzhersteller ausgehend von einem Basis-Design mehrere verschiedene Trim level anbieten. Wenn jedes Einzelteil mit einem Strichcode versehen wird, kann der Arbeiter an der Montagestraße leicht nachzuprüfen, ob er oder sie das richtige Teil für den bestimmten Arbeitsgang einsetzt. Die Technifor Anwendung in Kongsberg geht sogar noch weiter: Außer dem Strichcode wird zusätzlich Testzeit und -datum, Stücknummer sowie der Name des Erstausstatters und sein Logo markiert - und das alles in dem vom Testzellenzyklus vorgeschriebenen Zeitrahmen von 28 Sekunden.
Prozessingenieur Andy Hund merkt an:" Es ist ein sehr effizientes System. Die Testzelle hat acht Stationen, wovon die Markierung die letzte ist, so dass eine Komponente den Test nicht beenden kann, ohne markiert worden zu sein, und nicht markiert werden kann, ohne den Testdurchlauf bestanden zu haben. Das Markierprogramm ist außerdem in die Testsequenz integriert. So erhält jede Produktvariante auch immer die richtige Aufschrift. Und da die Testergebnisse archiviert werden, ist jedes Stück 100% zurückverfolgbar, so dass wir bei eventuellen Qualitätsfragen immer die betreffenden Testdaten aufrufen können.
Die Testzelle für Kongsberg Automotive wurde von der TEC Manufacturing Ltd. in Melton Mowbray gebaut, einem führenden Systemintegrator in der Fertigungsbranche, der ihnen auch die Technifor TD410 empfohlen hatte. Hauptkriterien für die Wahl dieses Systems waren die Fähigkeit Technifors, einem baldigen Liefertermin gerecht zu werden, sowie seine bereits in anderen TEC-Anwendungen unter Beweis gestellte Betriebsleistung. Technifor lieferte auch die Teststücke, die zur Ansicht und Auftragsbestätigung an den Kunden versandt werden, ohne Verzögerung, so dass das Projekt schnell vorankommen konnte.
Die TD410 ist eine kompakte und leicht zu integrierende diodengepumpte Lasermarkiermaschine. Durch seine kurzen Impulse ist das System hoch leistungsfähig und weist exzellente Laserqualität auf, so dass eine optimale Markierpräzision auf Metall und Plastik gewährleistet ist. Die Einheit wird mit einer wartungsarmen fasergekoppelten Diode luftgekühlt, die eine Lebensdauer von mehr als 10.000 Stunden aufweist. Die Markierprogrammierung mit der benutzerfreundlichen T700W Windows-Software ist ganz einfach; mit ihr werden die Markiertexte, Strichcodes, Datenmatrix-Codes, Logos und Daten zur Rückverfolgbarkeit, wie z.B. Datum, Zeit, Seriennummern, Shift-Codes etc. markiert.
"Wir sind sehr zufrieden mit der Betriebsleistung des Systems als Ganzes", resümiert Cutts. "Es passt sehr gut in unsere Produktionsethik, es verschafft dem Produkt zusätzlichen Wert und erlaubt uns sogar, die derzeitigen Marktansprüche in Bezug auf individuelle Rückverfolgbarkeit zu übertreffen."
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