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Glossar - Definitionen

Rückverfolgbarkeit : Rückverfolgbarkeit ist die Fähigkeit zur Nachverfolgung der Historie, Anwendung oder Lokalisierung einer Gesamtheit mit Hilfe von aufgezeichneter Identifizierung.
Das Wort Rückverfolgbarkeit kann sich beziehen auf:
- die Herkunft von Materialien oder Komponenten
- die Historie der am Produkt vollzogenen Prozesse
- die Distribution und Installation eines Produktes nach der Lieferung

Registrierung : Der Lieferant benötigt schriftliche Verfahren, um alle qualitätsbezogenen Informationen identifizieren, sammeln, aufzeigen, erhalten, klassifizieren, aufzubewahren und vernichten zu können. Zu jedem Datentransport kann ein schriftliches oder gespeichertes Backup vorgenommen werden.

Batch : Ein Batch ist eine Quantität an Produkten, die zur gleichen Zeit und unter gleichen Bedingungen hergestellt oder gekauft wurden.

Unique Identification : Das Prinzip der Identifizierung basiert auf der Tatsache, dass die Identität einheitlich ist. Mit der Globalisierung und dem zunehmenden Welthandel muss eine Zahl, die im Unternehmen einheitlich ist, nicht unbedingt auch auf höherer Ebene einheitlich sein. Um für diese Eventualität gerüstet zu sein, wurde der NF EN 1572 Standard geschrieben, der den Gebrauch einer gemeinsamen Zahl vermeiden soll. Maßnahmen, um die Identifizierung unabhängig von der Technik der Repräsentation zu machen, sind bereits im Gange.

Data Matrix Symbol : Eine zweidimensionale Reihe von quadratischen oder runden Zellen, die in benachbarten Reihen und Spalten angeordnet sind. In bestimmten ECC200 Symbolen können Datenfelder durch Verlaufsmuster getrennt werden. Das Datenfeld ist von einem Suchmuster umgeben (AIM-Data Matrix).

Density (Matrix Density) : Die Zahl an Reihen und Spalten in einem gescannten Matrixsymbol.

Direct Part Marking : Markierung, die direkt auf der Oberfläche von Produkten angewandt wird, durch den Gebrauch von die Oberfläche verändernden oder nicht verändernden Identifikationstechniken.

Dot : Eine lokalisierte Region mit einem Reflexionsvermögen, das sich von dem der umgebenden Fläche unterscheidet.

Error Checking (ECC) And Correction : Mathematische Techniken, die zur Identifizierung von Symbolschäden und Rekonstruierung der Originalinformationen angewandt werden. Sie basieren auf den übriggebliebenen Daten in einem beschädigten oder schlecht gedruckten Code. “Reed Solomon” und “Convolution” beispielsweise zählen zu diesen Techniken.

Human-Readable Identification : Buchstaben, Ziffern oder andere Merkmale mit speziellem symbolischem Charakter, die zu linearen Bar Codes oder zweidimensionalen Symbolen zusammengefügt werden.

Intrusive Marking : Jedes Gerät, das der Veränderung der Materialoberfläche dient, um ein menschliches oder maschinenlesbares Symbol abzubilden. Dieses Markierungsmethode beinhaltet unter anderem Geräte, die an der Materialoberfläche schleifen, einbrennen, korrodieren, schneiden, verformen, ablösen, ätzen, schmelzen, oxidieren oder verdampfen.

License tag number : Im symbolischen Zeichen enthaltene Information, die der eindeutigen Identifizierung der Komponente dient. Als ein Minimum muss die Information den CAGE Code des Herstellers enthalten, gefolgt von einem Asterisk Code (ASCII Seperator) und einem Spurcode (Los-, Bauteil-, oder Seriennummer).

Mark : Data Matrix Symbol, das unter Anwendung einer dauerhaften Markierungsmethode auf einer Materialoberfläche aufgetragen wurde.

Non-intrusive Marking : Methode zur Markierungssetzung, bei der einer Oberfläche Material hinzugefügt wird. Zu den nicht Oberflächen verändernden Methoden zählen Tintenstrahl, Laser, Flüssigmetallstrahl, Siebdruck, Stanzen und Schichtablagerung.

Part Identification Data : Markierungen, die benutzt werden, um Teilen Design, Herstellungverfahren, Tests und Gebrauchshistorien zuzuordnen.

Permanent Marking : Oberflächen verändernde oder nicht verändernde Markierungen, die während der normalen Nutzungsdauer eines Gegenstandes lesbar bleiben.

Quiet Zone : Flächen mit hoher Reflexion, die das maschinenlesbare Symbol umgeben. Die Vorgaben für die Quiet zone sind in den Anwendungs- und Symbolikspezifikationen enthalten. Manchmal auch “Clear Area” oder “Margin” genannt.

Reader : Andere Bezeichnung für eine CCD oder DMOS Kamera, die dem Lesen von Symbolen dient.

Symbology : Ein maschinenlesbares Muster, bestehend aus einer Quiet Zone, einem Suchmuster und symbolischen Zeichen (die spezielle Funktionen sowie Fehlererkennung und/oder Korrekturzeichen enthalten), vorgegeben durch eine besondere Symbolik.

Temporary Identification : Markierungen, die vom entprechenden Gegenstand vor Ende dessen Lebensdauer entfernt oder abgetrennt werden können.



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